back to the jungle

auf meinem weg von der west- zur ostkueste hab ich einen stop im kao sok-nationalpark eingelegt, definitiv eine der besten entscheidungen: kao sok ist der aelteste dschungel thailands, das gebiet umfasst auch einen stausee inmitten von dschungel-kalksteinfelsen, natur pur. hier sind nicht allzuviele touris unterwegs gewesen und die landschaft ist das, was man wohl als urspruenglich bezeichnen kann. ich hab beschlossen, eine 2-tagestour mit uebernachtung auf’m see zu machen.

wir waren nur zu dritt in der gruppe mit big man, unserem dicken fuehrer ohne zaehne, gelacht hat er trotzdem immer! zuerst sind wir ewig mit nem kleinen boot ueber den see gefahren bis zu unserem camp, und das war wirklich mitten im nirgendwo, bambushuetten auf dem wasser und eine familie, die das ganze bewirtet hat. einfach herrlich hier, wir konnten schwimmen im see und relaxen, bevor wir zu unserer hoehlen-erkundungstour aufgebrochen sind. und was dann passiert ist, war wirklich abenteuerlich: wir sind mit dem boot weiter in einen arm des sees gefahren, es wurde immer enger und dichter bewachsen, mehr ein dschungelfluss als ein stausee, auf jeden fall so, das krokodile und schlangen keine grosse ueberraschung gewesen waeren…wir haben schliesslich mitten im wasser angehalten, weil das gestruepp zu dicht wurde. und wie ging’s jetzt weiter? schwimmweste an und ab ins wasser. ich hab erst noch gelacht, als big man reingesprungen ist, bis mir klar wurde dass wir da jetzt auch reinmuessen!also augen zu und durch! wir sind gut zehn minuten durch dieses dschungelgewaesser geschwommen, zum glueck ohne einem der o.g. tiere zu begegnen…dann ging’s mehr oder weniger wieder auf’s festland, und wir sind durch dschungel, fluss und sumpf gewandert, bis wir zum eingang der hoehle kamen. durch diese hat sich ein fluss seinen weg gebahnt, und diesem wollten wir folgen. es gab tausende von fledermaeusen zu sehen, riesige spinnen und tolle felsformationen, stalagtiten und -miten. die hoehle wurde mit der zeit immer enger und wir sind mehr im als am fluss gelaufen mit fischen neben uns und jeder einer kleinen taschenlampe in der hand…aufregend wurde es dann, als die hoehle richtig eng und abschuessig wurde und der fluss richtig reissend, das bedeutete fuer uns wieder mal schwimmen, und das im dunkeln mit taschenlampe…es war wirklich ein abenteuer!irgendwann wurde es heller und heller und wir hatten’s geschafft!zumindest die hoehle, denn das boot war noch weit entfernt…also wieder durch dschungel, fluss und sumpf und nochmal schwimmen; mensch, war ich froh, als wir wieder im boot sassen…aber ein absolut tolles erlebnis!   nach dem sehr leckeren abendessen hiess es wieder ab ins boot und auf zur night-safari, tiere suchen. allzuviele haben wir nicht entdeckt, aber das hat mich auch nicht verwundert angesichts des laerms, den der aussenbordmotor verursacht hat…ein paar eindrucksvolle grossschnabelige voegel waren der hoehepunkt, trotzdem war es toll, unterm sternenhimmel auf dem schwarzen wasser rumzufahren! sobald wir dann wieder in unseren bambushuettchen lagen wurde auch der strom ausgeschaltet und wir konnten selig auf dem wasser im dschungel schlummern.                                                                                                          der naechste tag brachte pancakes zum fruehstueck und eine wanderung zu einem aussichtspunkt. erst durch den dschungel, wo wir affen gesehen haben und dann hiess es felsenklettern.die tolle aussicht von dort oben hat die muehen belohnt!


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